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ERINNERUNGEN

in Glas gemalt 

ZYKLUS 2023

Un beau jour ou peut-être une nuit? Ein schöner Tag oder vielleicht eine Nacht? 

Tag und Nacht, Freud und Leid sind unzertrennliche Begleiter des Lebens, in dem wir entscheiden können, nicht immer, aber doch … auch …, welche Seite davon den Weg bestimmt. Freundschaft, Heimat, Krieg, Tod und Liebe führten die Feder für die Themen der Kunst, die uns alle miteinander verknüpft Das Glashaus – ein Ort, in dem nichts verborgen bleibt, fährt uns der Titanic gleich durch die Nacht. Kommen Sie mit uns auf die Reise des Miteinanders, nehmen Sie das Steuer in die Hand und werden Sie ein Teil unserer Geschichte. Zu Gast beim Festival der Künste in Ludwigslust waren internationale Künstler: innen aus Frankreich, Italien, Deutschland und der Ukraine. Uns verbindet unsere Freundschaft, die Liebe zur Improvisation, zur Kunst und natürlich zu Frankreich. Alle Informationen zu den Hintergründen finden Sie im QR Code.

„Les vivants? C'est beau non?“ „Das Leben? Es ist schön, nicht wahr?“

Uraufgeführt wurde die Audiovisuelle Live Performance „Les vivants? C'est beau non?“ „Das Leben? Es ist schön, nicht wahr?“ Premiere 15. September 2023 | Frankreich-Deutschland, 2021-2023 - Fortsetzung folgt | 25 MIN | Ab 6 Experimenteller Film von Daniela Melzig mit Mathilde Rousseau-Domec, Nicole Domec, Rory Mackenzie, Leo Rousseau-Domec, Didier Rousseau, Paula Temple, Adrian Baron-Robbins, Erika Cano, Joèlle Bècard, Julia Levitina, Kinga Klusak, Le Prieure...

 

Es begann in einer Silvesternacht und Enden wird es wohl nie…. Das Leben schreibt das Drehbuch und es ist wild und launisch, das Ende ungewiss. Die Schauspieler: innen sind Marnayisten, keine Klassizisten*. Wegbegleiter: innen, zufällig oder eingeladen, spontan oder geplant, vernetzt oder nicht. Performances werden zu Bildern, gedruckt auf Glas überlagert und wieder bewegt. Eine Reise zwischen zwei Welten verschmilzt, wird verglichen, verwechselt, was soll’s? Hauptsache es bleibt bewegt, offen und sensibel für das, was wirklich ist.

 

*Manierismus und Klassizismus sind kunsthistorische Bezeichnungen für einen Stil bzw. eine Epoche der europäischen Kunst. Daniela Melzig spielt hier mit den Begriffen und erfindet eine eigene Bezeichnung für die liebenswerten Bewohner: innen von Marnay-sur-Seine-F, ein Ort, der sie an das kleine unbeugsamen Dorf der keltische Gallier Asterix und Obelix erinnert. Ein Sehnsuchtsort, in dem jeder/jede Künstler: in mit seinen/ihren Ideen Unterstützung findet.

Marnayisten

Zyklus 2018

Gläserne Geschichte 1918-2018

Deutsch-französische Ansichten der Medienkünstlerin Daniela Melzig
Ausstellung vom 31. März bis 24. Juni 2018 Freilichtmuseum für Volkskunde Schwerin-Mueß


Von Heimat, Helden, Kameraden, Pionieren, Sehnsüchten & Fremden...

Hundert Jahre nach Beendigung des Ersten Weltkriegs gestaltet die Medienkünstlerin Daniela Melzig sensible Erinnerungsräume, geknüpft an die Ereignisse, die Geschichte geprägt und eine Epoche beendet haben.

Sie nutzt zeitbezogene Fotografien und Grafiken, um ihnen durch eigene, künstlerische Interpretation neue Aufmerksamkeit zu verschaffen. Die Bildmotive stammen vorwiegend aus dem fotografischen Fundus des Freilichtmuseums für Volkskunde.

Zu sehen sind bearbeitete Aufnahmen des mecklenburgischen Pioniers der Kinematografie Wilhelm Schröder sowie Kameradenbilder von der Front, Fotografien aus der Heimat, wie auch Sehnsuchtsbilder unbekleideter Schönheiten. Ansichten aus dem Nachbarland Frankreich finden gleichermaßen ihren Gedenkwert in der Ausstellung. Die Fotografien stammen aus einem Lexikon des Jahres 1914, gefunden in der Bibliothek der alten Abtei von Marney-sur-Seine, France. 

Durch Motivsymbiosen und Bildanalogien schafft Daniela Melzig eine berührende Verbindung und das kriegsgeprägte Feindverhältnis zwischen Deutschland und Frankreich scheint in der Feinheit der Transparenz zu schwinden. Symbolisch lässt die Künstlerin „Une rose en décembre“ wachsen, als Hoffnungsbote der Gemeinsamkeiten.

Inspiriert von der Grisaille-Technik sind die französischen Foto- und Grafikvorlagen bei Daniela Melzig zumeist auf Glas monochrom gedruckt. Abgeleitet vom französischen gris = grau werden die Drucke in Schwarz-, Weiß- und Grautönen sowie Gelb angelegt. Die Ausführung  beruht auf einer reinen Schattenwirkung. Die Transparenz und das Durchscheinende erzeugen gewollte Unschärfe und ungeahnte Tiefe.

Zyklus 2014

Eine Mär aus Rothen

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Zyklus 2013

Juwelen von Goldberg

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Zyklus 2009

gestern - heute - morgen

im Rahmen von KUNST HEUTE im Kulturhaus Mestlin

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